Meine Investmentphilosophie

Als unabhängiger Finanzberater verfolge ich eine klare und durchdachte Investmentphilosophie. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Ziel, die besten Investitionsmöglichkeiten für meine Kunden zu entdecken und gleichzeitig einen positiven Beitrag für unsere Gesellschaft und den Planeten zu leisten.

Ich glaube fest daran, dass eine breite Risikostreuung und eine sorgfältige Auswahl von Anlagen der Schlüssel zu einer erfolgreichen Kapitalanlage sind. Dies sind für mich die relevanten Anlageklassen.

Public Equity

Mit ETFs und Aktienfonds kann man in börsennotierte Unternehmen investieren, die in der Regel auch die größten Unternehmen sind. Je größer Unternehmen sind, desto sicherer sollten sie sein. So zumindest die Theorie. An den Börsen gibt es auch „Small-Caps“, also kleine Unternehmen, aber diese haben tendenziell auch deutlich über 1.000 Mitarbeiter. Aber es gibt eben natürlich noch sehr viel größere Unternehmen mit hunderttausenden Mitarbeitern. Wichtiger als die Mitarbeiterzahl sind an den Börsen der Umsatz, das Kurs-/Gewinnverhältnis, das Gewinnwachstum, die Umsatzrendite oder auch Umsatz/Mitarbeiter und vor allem auf die Perspektiven. Apple, das wertvollste Unternehmen (außer Saudi Aramco) kommt z.B. auf einen Umsatz/Mitarbeiter von 2,3 Mio. USD, Alphabet auf 1,7 Mio. USD/Mitarbeiter. Bei der Anlage in Aktien, Aktienfonds oder ETFs ist Erfahrung, eine vernünftige Philosophie und Ruhe sehr viel mehr wert als finanzwissenschaftliche Erkenntnisse, die auf Jahrzehnte langer Beobachtung beruhen. Das in der Honorarberatung äußerst geschätzte drei-Faktoren-Modell von Fama/French brachte, seit es in Deutschland populär wurde (in etwa seit der Finanzkrise 2008) eine erhebliche Underperformance im Vergleich zum Gesamtmarkt. Es stellt sich auch die Frage, ob eine finanzwissenschaftliche Erkenntnis, die von der Mehrzahl der Marktteilnehmer anerkannt wird, dadurch nicht aus dem Markt arbitriert wird.
Man kann über die öffentlichen Kapitalmärkte auch in Staats- und Unternehmensanleihen investieren. Seit Beendigung der Null-Zins-Politik gibt es hier auch wieder interessante Möglichkeiten.
Allerdings darf man davon ausgehen, dass Sachwerte schuldenbasierte Geldwerte langfristig schlagen. Aber es kann natürlich auch längere Phasen geben, in denen dies nicht der Fall ist.

 

Private Equity

Gerade in Deutschland ist es so, dass es sehr viele sehr erfolgreiche mittelständische Unternehmen gibt, die in ihren Nischen Weltmarktführer sind und ausgezeichnete Geschäftsmodelle besitzen. Die meisten dieser Hidden-Champions sind allerdings zu klein, um börsennotiert zu sein. Wenn Unternehmen nicht an einer Börse notiert sind, dann spricht man von Private Equity. Oft sind sie im Familienbesitz und immer häufiger auch, mangels geeigneter Nachfolger in der Familie, im Besitz von Private Equity-Fonds zu finden.

Weltweit, aber auch ganz besonders in Deutschland spielt dieser Markt eine immer größere Rolle. Außerhalb der volatilien Aktienmärkte gibt es hier ein hochinteressantes Marktsegment, dessen Bedeutung auch gesellschaftlich nicht zu unterschätzen ist. Auch in den USA werden mittlerweile mehr Unternehmen von der Börse genommen und dem Private Equity-Markt zugeführt, als neue dazu kommen. Professionelle Investoren sind auf diesem Markt schon lange sehr aktiv. Die geringere Liquidität des Marktes wird mit höheren Renditen belohnt.

Seit etwa 20 Jahren brachte der Size-Effekt (kleine Unternehmen sollten demnach eine höhere Rendite bringen als große, weil sie ein größeres Risiko darstellen) keinen Mehrertrag an den Börsen. Im Gegenteil, sie hinken dem Gesamtmarkt p.a. ca. um 2 % hinterher. Eine jüngste Untersuchung von JP Morgan kommt zum Schluss, dass in den vergangenen Jahren die Qualität der Unternehmen im Small-Cap-Bereich an den Börsen gelitten hat, weil viele dieser Unternehmen attraktiver fanden, sich im privat Markt zu finanzieren und dadurch viele regulatorische Pflichten börsennotierter Unternehmen zu umgehen. Die besten Small-Caps sind derzeit eben nicht an der Börse zu finden, sondern im Private Equity Segment.

Venture Capital

Ebenso halte ich es für sinnvoll in junge innovative Unternehmen über Venture Capital-Fonds zu investieren. Der Venture-Capital-Markt ist im Grunde ein Marktsegment des Private-Equity-Markts. Unter Venture-Capital versteht man Risiko-Kapital, welches in Unternehmen investiert wird, die noch kein funktionierendes Geschäftsmodell besitzen, aber eine sehr innovative Idee und ein außergewöhnliches Know-how besitzen und versuchen einen neuen Markt zu erschließen. Zu den bekanntesten Beispielen zählen in Deutschland BioNTech (Biotechnologie), Aleph Alpha (künstliche Intelligenz) oder auch IQM (Quantencomputer). Alle drei Unternehmen wurden von Fonds finanziert, die zu meinem Portfolio zählen.

Im Erfolgsfall finden hier die größten Wertsteigerungen statt und über die Fondsstruktur kann man das Risiko reduzieren. Auch stiften sie im Erfolgsfall oft einen gesellschaftlichen Nutzen, weil sie Lösungen für Probleme oder Krank­hei­ten bieten, für die es bis dahin noch keine Lösungen gibt.

Aber zur Wahrheit gehört auch, dass natürlich ein großer Teil der Unternehmen nicht erfolgreich sind und dass es oft auch etwas länger geht, als man ursprünglich plant. Aber: Nichts ist stärker, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!
Gute Private-Equity-Fonds stellen den finanzierten Unternehmen nicht nur Kapital zur Verfügung, sondern unterstützen sie auch auf vielen Ebenen. Aus meiner Sicht handelt es sich um ein sehr wichtiges Marktsegment. Hochlohn-Länder wie Deutschland brauchen aufgrund ihres hohen Lohnniveaus solche Innovationen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

 

Infrastruktur

Nicht nur in Deutschland, auch in vielen anderen Ländern, will man die Energie-Infrastruktur auf CO2-freie und im Idealfall erneuerbare Energien umstellen. Dafür herrscht ein enormer Kapitalbedarf, der weitestgehend über privates Kapital finanziert wird. Subventionen und Steuererleichterungen wie der Inflation-Reduction-Act in den USA oder garantierte Abnahmepreise wie das EEG in Deutschland helfen Investitionen im Infrastruktursektor attraktiv zu machen. Dies eröffnet privaten Investoren interessante und oft gut kalkulierbare Investitonsmöglichkeiten.

 

Immobilien

In Immobilien kann man in unterschiedlichster Form investieren und Immobilien stellen insgesamt die größte Anlageklasse der Welt dar. Der Markt ist in sich sehr breit gefächert und reicht von der selbstgenutzten Wohnimmobilie, über vermietete Wohnimmobilien, Denkmalimmobilien, gewerbliche Immobilien der unterschiedlichsten Coleur (Supermärkte, Einkaufszentren, Büro, Lobistikimmobilien, Pflegeimmobilien etc.).

Bei Immobilien ist zu beachten, dass die Märkte ebenso, wie die Aktienmärkte eine erhebliche Dynamik besitzen und die unterschiedlichen Immobilienarten bieten in unterschiedlichen Marktphasen ganz unterschiedliche Möglichkeiten.

Diese Vielfalt ermöglicht es mir, individuelle Anlagestrategien zu entwickeln, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele meiner Kunden zugeschnitten sind.

Darüber hinaus lege ich großen Wert auf nachsteuerliche Betrachtungen, um sicherzustellen, dass meine Kunden nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität eine optimale Rendite erzielen. Ich bin überzeugt, dass eine langfristige Perspektive und eine geduldige, disziplinierte Herangehensweise entscheidend für den Anlageerfolg sind. Daher verfolge ich keine kurzfristigen Trends, sondern konzentriere mich auf fundierte Anlageentscheidungen, die auf gründlicher Recherche und Analyse basieren.

Zusammengefasst: Meine Investmentphilosophie basiert auf Diversifikation, langfristigem Denken, Erfahrungen und einer tiefen Leidenschaft für die Finanzmärkte. Qualität hat ihren Preis, aber lohnt sich langfristig am zuverässigsten.


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